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Porzhia - die Hauptstadt

Wappen Porzhia

PorzhiaDie meisten werden die Hauptstadt wohl vom Hafen her betreten. Die Architektur ist wohl am ehesten mit dem Barock zu vergleichen. Etliche Wasserläufe trennen die verschiedenen Bereiche der Stadt und daher wirkt es ein wenig wie Venedig. Es ist durchaus üblich, auf den Wasserwegen von A nach B zu kommen und die Handelsmarine betreibt extra hierfür Gondoliere, die einen gegen entsprechende Entlohnung überall hinbringen.

Die verschiedenen Viertel der Stadt:

Hafenviertel
Im Hafenviertel findet man die unterste Schicht der Bewohner Porzhias. Hier sind Messerstechereien an der Tagesordnung und nur wer der Handelsmarine entsprechende Bezahlung zukommen lässt kommt ohne große Schwierigkeiten in die anderen Viertel der Stadt weiter.
Auf der anderen Seite findet man im Hafenviertel aber auch so ziemlich alles was man sucht, von mysteriösen Reagenzien bis hin zu speziellen Rauschmittel gibt es dort alles was man sich nur vorstellen kann. Auch die ganzen Nicht Porzhianer haben es sich im Hafenviertel wohnlich gemacht. Man findet dort etliche Rassen und Kulturen, vom Asiaten bis hin zu Nichtmenschlichen ist alles vertreten. Die Einheimischen Porzhianer wird man eher selten im Hafenviertel antreffen, denn dies geziemt sich nur dann, wenn man direkt ein Schiff betritt.

Gelehrtenviertel
Im Gelehrtenviertel findet man überdurchschnittlich viele Türme. Im Gegensatz zu den trutzigen Wehrtürmen entlang der Stadtmauer sind diese Türme grazil und elegant. Die meisten davon sind in weißer Farbe gehalten, jedoch weisen gerade die Türme bei der Technicus und bei der Magierakademie gewisse dunkle Verfärbungen auf. In der Akademie der Technici werden diverse Dampf betriebene Geräte ersonnen und man findet auch viele Zwerge dort. Wenn die Gerüchte stimmen, so wird derzeitig an einem fliegenden Schiff getüftelt, jedoch kann man sich nicht auf das Gerede verlassen, da die Technici einen extremen und geheimnistuerischen Codex haben an den sich jeder Mitarbeiter und Studen der Akademie hält. Die Geschichten, was mit Schwätzern geschieht, hält einen jeden davon ab, etwas zu erzählen, was in diesen qualmenden Hallen vor sich geht.
Nicht weit weg von der Technicus Akademie findet man die Magierakademie, welche Lehrmeister für so ziemlich alle Ausrichtungen ihr eigen nennt. Magiekundige aller Herren Länder verschlägt es hier her und so mancher wundert sich, wenn er die Akamdie betritt, dass sie von außen kleiner erscheint, als sie innen wirklich ist. Auch hier ranken sich viele Gerüchte über diese Bauten und zwei der meist erzählten sind die, dass zum einen ein Portal sich auf der obersten Spitze befindet, mit welchem man überall hin reisen kann und das innerhalb von wenigen Augenblicken. Das andere Gerücht besagt, dass angeblich sich in den unterirdischen Katakomben alle möglichen Schrecken aufhalten um studiert zu werden und Artefakte mit unermesslicher Macht.
Doch auch andere wissende Künste sind in diesem Viertel vertreten. Es gibt zum Beispiel einen Turm, der sich ganz der Philosophie verschrieben hat, einen Künstlerbereich mit etlichen Gemälden und vieles mehr.

Marktviertel
Im Markt oder auch Händlerviertel wohnen sehr viele Menschen der Mittelschicht und man findet dort Händler und Handwerker für fast alles. Selbst ein paar Zwergen und Elfenhandwerker haben sich dort sesshaft gemacht. Es gibt etliche Gasthäuser und letztendlich findet man alles, was man zum Leben braucht. Gerade viele Händler von Übersee mieten sich in den berühmten Handelshallen ein und bieten ihre Ware feil. Wer entsprechend an die Handelsmarine und die Ewigen Wächter zahlt kann in den Handelshallen einen Standplatz belegen und je nach Zahlung entsprechend lang und viel verkaufen zu versuchen. Dies ist gerade für Händler die viel umherreisen sehr praktisch, auch wenn die Kosten nicht gerade gering sind.

Kirchenviertel
Das verhältnismäßig kleine Kirchenviertel wird von den drei Tempeln des Lichtes, der Dunkelheit und des Zwielichts dominiert. Hier findet man Ausbildungsstätten der verschiedenen Glaubensrichtungen und einen ziemlich großen Friedhof. Der Friedhof liegt gleich am Meer denn viele Porzhianer lassen sich auch gerne auf dem Meer bestatten oder ihre Asche im Meer verstreuen. Die Tempel sind sofort der entsprechenden Enthität zuzuordnen, denn der Tempel des Lichtes erstrahlt im hellsten weiß, der Tempel der Dunkelheit ist aus schwärzestem Obsidian und der Tempel des Zwielichts wirkt wie wabernde Schatten und ist oft nichtmal richtig zu sehen. Doch nicht nur die Tempelanlagen und dazugehörige Klöster und Ausbildungsstätten sind dort vertreten, nein auch diverse Relikthändler und Tavernen, die sich einem der Drei verschrieben haben und ihren Gewinn direkt an die Kirche weitergeben.

Die Oberstadt
Der Adel und die Reichen des Landes sind hier anzutreffen. Ebenfalls findet man hier die berühmte Bastion des Monarchen, eine Festung, die sich über allen anderen erhebt. Seitdem der letzte Monarch gefallen ist, versammelt sich hier der Rat und jedes Ratsmitglied bewohnt einen Teil der Bastion. Die edelsten Gasthäuser sind in diesem Viertel und es ist umgrenzt von einer dicken Mauer, welche noch kraftvoller als die Stadtmauer ist. Nur wer entsprechende Reputation oder Schreiben sein eigen nennen kann, wird dort hinein gelassen. Einstmals wurden die Tore von den Musketieren bewacht, doch seit deren Vertreibung hat sich die Ewige Wache dort breit gemacht.

Militärviertel
Das Militärviertel liegt gleich unterhalb der Oberstadt und wer zu den Oberen möchte, muss zunächst hier durch. Alle Gebäude sind in strenger Architektur gehalten und man findet so gut wie keine verspielten Verzierungen, ganz im Gegensatz zum Rest der Stadt. Die Ausbildungsstätten der Ewigen Wache, der Handelsmarine und ehemals der Musketiere sind dort, wobei das Gebäude der Musketiere dem Verfall überlassen wurde. Stets schallt der rauhe Ton von militärischen Befehlen über das Gelände und immer wieder marschieren die verschiednen Truppen durch das Viertel. Von hier aus operieren die Ewigen Wachen und entsenden ihre Truppen übers ganze Land.

Im Allgemeinen kommt man vom Hafenviertel in die anderen Bereiche und es gibt aus dem Marktviertel und dem Militärviertel Tore, die durch die Stadtmauern fürhen und den Reisenden ins Umland bringen. In der Hauptstadt findet man ca 20.000 Einwohner und sehr viele fahrende Händler. Die meisten glauben an das Licht (ca 55%), gefolgt vom Dunkel (ca 35%) und der Rest an das Zwielicht (ca 10%), wobei eigentlich jeder Einheimische weiß, dass alle Drei zusammen gehören und es das eine nicht ohne die anderen beiden geben kann.

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