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Gwrimon - Stadt der Ritter

Wappen Gwrimon

GwrimonGwrimon ist ein typisches mittelalterliches Städtchen.

Im Stadtkern liegt die gewaltige Burg, in deren Inneren sich regelmäßig die Ordenshauptmänner der Ritterorden zusammen tun. Von diesen wird dann alle drei Jahre der Sheriff von Gwrimon gewählt, welcher schlussendlich als eine Art Bürgermeister fungiert. Je nach Einstellung unterstützt der Sheriff mehr oder weniger den Ältestenrat.

Schreitet man durch das Burgtor den Berg hinab, gelangt man in den inneren Ring, welcher wiederum von einer Mauer umgeben ist. Im inneren Ring befinden sich die verschiedenen Ordensgebäude der diversen Ritterorden und ebenfalls eine Garnison der Ewigen Wache und ehemals der Musketiere, welche jedoch genauso heruntergekommen ist, wie in Porzhia.

Die Architektur erinnert an das Gotische und in Gwrimon werden Gebäude dafür gebaut, stabil und wehrhaft zu sein, nicht um schön auszusehen.

Verlässt man den inneren Ring kommt man in den mittleren Ring, welcher ungefähr auf halber Höhe des Berges liegt. Im mittleren Ring sind die vielen Händler und Vergnügungsetablissements, ebenso wohnt dort die Mehrheit der Bewohner. Auch hier wirken die Häuser alle wie Wehrgebäude und nicht wie Wohnhäuser.

Der Reisende wird nun den äußeren Ring betreten, welcher auch drei Tore nach außen besitzt und damit einhergehend ins Umland führt. Im äußeren Ring findet man viele Tagelöhner und einfache Handwerker, jedoch entlang der Hauptstrasse auch viele Unterkünfte für Reisende, die nur kurz hier halt machen. Besonders zu erwähnen ist das glückliche Feld, ein relativ großes Areal aus Grünanlagen nicht unweit des Südtores und am Fluß gelegen. Doch sollte man keinen falschen Eindruck dieses riesigen Parkes erhalten, denn nicht zum flanieren wurde er errichtet, sondern um die stolzen Rösser der Ritterorden zu bewirten. Es gibt diverse Gatter der Orden und diese werden von jedem Orden selbst bewacht und das noch mehr als eine Bank. Die Pferde sind für die Gwrimoner wichtiger als alles andere und ein Ritter würde wohl eher für sein Pferd sterben, als für seine Geliebte, zumindest munkelt man das andernorts.

Die Wachen der Pferde sind zumeist von einem älteren Veteranen angeführt und gerade die Knappen müssen während ihrer Lehrzeit sehr häufig dort auch Wache halten.

Vor der Stadt, welche auch oftmals einfach nur "Die Burg" genannt wird, erstrecken sich weite Felder voller Feldfrüchte und außerdem der riesige Turney Platz. Zu allen möglichen und unöglichen Gründen und Veranstaltungen treffen sich dort die Bewohner Gwrimons und erfreuen sich am tjosten und turnieren. Der Sheriff tut gut daran, immer wieder ein Turney auszurichten und gerade auch in den einfachen Disziplinen, wie zum Beispiel dem Bogenschießen, darf auch der einfache Mann teilnehmen.

Marschiert man noch etwas weiter drängen sich dichte Wälder um die Felder und allerlei Gesindel und Wesenheiten sollen dort ihr Unwesen treiben. Gerüchterweise befindet sich auch im Wald zwischen Gwrimon und Porzhia das Versteck der Räuberbande um den berühmten "Grünen Schützen". Viel wird sich über diese Gestalt erzählt, das einfache Volk sieht ihn und seine Kameraden als Retter und Heilsbringer an, die Ewige Wache und die Ritterorden, so wie der Sheriff, sehen in ihm eine große Bedrohung an, welche dringend ausgelöscht werden sollte. Doch dies ist einfacher gesagt als getan, denn scheint es so, dass der Grüne Schütze wohl keine real existierende Person ist, sondern nur ein Geist, der immer wieder auftaucht und wieder verschwindet. Vielleicht aber, ist er mit dem Zwielicht im Bunde und beherrscht die Kunst des Versteckens und der Tarnung einfach nur so perfekt, dass die Schergen des Sheriffs ihn noch nicht entdecken konnten. Wenn es stimmt was man sich über den Grünen Schützen erzählt, soll er den Umgang mit Bogen und Pfeil besser als ein Elf beherrschen und selbst mit verschlossenen Augen sein Ziel auf hunderte Schritt Entfernung treffen. Immer wieder, wenn es den Bewohnern des Umlandes schlecht geht, taucht diese, in grün und braun gekleidete Gestalt auf und verteilt Lebensmittel, erzählt man sich zumindest.

Der allgemeine Gwrimoner ist sehr störrisch und eher robuster Natur. Das höfische und etikettenreiche Leben der Hauptstädtler ist ihnen im allgemeinen zuwider. Selbst die Geringsten sind stolz auf Die Burg und die Ritterorden, fühlt sich doch jeder Bewohner Gwrimons zu einem der Orden hingezogen. Viele Burgler, wie die Gwrimoner zuweilen genannt werden, sind eher abergläubischer Natur, jedoch haben sie ein relativ gutes Verständnis für das Leben in der Natur. Ein rauher aber herzlicher Menschenschlag, die einem meist auch offen ins Gesicht sagen, was sie denken.

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